Für eine klimapositive Schweiz

Die GRÜNEN Schweiz haben heute an einer Online-Medienkonferenz ihren Klimaplan vorgestellt. Der Plan sieht vor, die Treibhausgasemissionen schneller zu reduzieren, als es Bundesrat und Parlament wollen. Ab 2040 soll die Schweiz klimapositiv werden. Es sollen also mehr Emissionen aus der Atmosphäre entnommen werden, als ausgestossen werden. Damit soll die Schweiz ihre historische Schuld an der Klimakrise abbauen.

Die aktuelle Revision des CO2-Gesetzes ist ein wichtiger erster Schritt zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Die Schweiz muss angesichts der Klimakrise aber mehr tun. Die GRÜNEN setzen sich deshalb für ehrgeizigere Ziele und Massnahmen ein und haben heute ihren Klimaplan vorgestellt, der eine positive Klimabilanz der Schweiz zum Ziel hat. Nicht nur sollen bis 2040 die Emissionen auf Nettonull reduziert werden, sondern der Atmosphäre sollen in Zukunft auch mehr Emissionen entzogen werden, als ausgestossen werden.

Im Vergleich zur Energiestrategie 2050 der GRÜNEN enthält dieser Klimaplan eine Erhöhung der Ambitionen hinsichtlich der Senkung des Energieverbrauchs und des CO2– Ausstosses sowie eine deutliche Verbesserung der Effizienz und den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien. Weiter unterstützen die GRÜNEN den Sektoren angepasste, natürliche und technische Lösungen für negative CO2-Emissionen, um das Ziel einer klimapositiven Schweiz zu erreichen. Dazu sollen Technologien eingesetzt werden, die negative Emissionen ermöglichen, zum Beispiel bei der Forst- und Holzernte oder bei der Abfallverwertung.

Bevölkerung soll mitdiskutieren
Die GRÜNEN laden die Bevölkerung ein, sich auf der Website des Klimaplans an der Diskussion zu beteiligen. Die Rückmeldungen dienen dazu, offene Fragen zu klären und den Klimaplan weiterzuentwickeln.

Die Klimakrise bedroht Menschen auf der ganzen Welt. Angesichts der globalen Erwärmung könnten Konflikte und Kriege entstehen – rund 140 Millionen Menschen würden zu Klimaflüchtenden. Die Situation der Ärmsten würde noch prekärer. Deshalb müssen wir endlich handeln.