Grüne Aargau befürworten die Neue Ressourcierung Volksschule

Die Grünen Aargau begrüssen den neue Handlungsspielraum der Schulen vor Ort. Der Sysemwechsel darf aber keine Sparmassnahme sein. Es besteht die Gefahr, dass das Parlament bei den Schülerpauschalen sparen kann, ohne die konkrete Verantwortung dafür zu übernehmen.

Gesamtkantonal sollen die Ressourcen mindestens gleich gross bleiben resp. mit der wachsenden Anzahl Schülerinnen und Schülern steigen. Die Löhne der Lehrpersonen müssen im interkantonalen Vergleich wieder konkurrenzfähig werden, hier sind Defizite aufzuholen.

Wir unterstützen den Vorschlag, dass die Pauschale aus einem kantonal einheitlichen und einem lokal variablen Bestandteil zusammengesetzt werden soll. So kann die unterschiedliche Ausgangslage der einzelnen Schulen – die lokale Struktur sowie die soziale Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler – berücksichtig werden. Die Zuteilungsmechanismen der Zusatzkomponenten müssen transparent und nachvollziehbar sein. Dies darf jedoch nicht zu einem Strukturerhalt von Kleinstschulen zu Lasten grosser Schulen führen.

Der neue Spielraum soll dazu beitragen, dass die Ressourcen effizient eingesetzt werden können. Spezielle Beachtung braucht die Ressourcenart “VM-Lektionen”, da hier einzelne Schülerinnen und Schüler aufgrund einer Beeinträchtigung einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung haben. Dieser muss gewährleistet werden. Die Anforderungen an die Schulleitungen und somit der Bedarf an Weiterbildung und Unterstützung werden steigen.

 

Ruth Müri

Baden-Dättwil

Grossrätin, Stadträtin
Dipl. Geografin, CAS Nachhaltige Entwicklung