Medienmitteilung zur Anhörung „Bewältigung Waldschäden durch Borkenkäfer, Trockenheit, Eschenwelke und Sturmereignisse 2020“

Die Grünen anerkennen den Handlungsbedarf. Der Beitrag von 9,6 Mio. Franken ist zwar viel Geld, aber angesichts der fundamentalen und komplexen Auswirkungen des Klimawandels wohl bloss ein Tropfen auf den heissen Stein.

Es ist umstritten, ob mit dem Programm die gesteckten Ziele erreicht werden können. Kann mit dem Programm ein Maximum einer möglichst hohen Biodiversität erreicht werden, und kann ein positives Kosten/Nutzen Verhältnis garantiert werden?

Zum heutigen Zeitpunkt kann niemand sagen, wie unsere Wälder mit den sich verändernden Bedingungen klarkommen. Sicher ist, der Klimawandel wird die Wälder und damit die Biodiversität in den nächsten Jahren massiv verändern. Und Tatsache ist, dass die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten auf den Klimawandel und seine Auswirkungen hingewiesen hat und von der Politik die Realitäten bis jetzt nicht akzeptiert wurden.

Die Grünen erwarten, dass beim kostenintensivsten Modul der „Wiederbewaldung“eine möglichst hohe Biodiversität erzielt wird.

Sturmflächen sind vermehrt auf die Möglichkeit bez. die grosszügigere Förderung von „Lichten Wäldern“ zu prüfen, dies zugunsten einer Erhöhung der Spezialreservate und damit der Biodiversität.

Zu prüfen ist auch, ob und wie der Erhalt von Flächenbeiträgen vom Nachweis eines ökologischen Mehrwertes abhängig gemacht werden soll.

Fragebogen zur Anhörung_WI

 

Hansjörg Wittwer

Aarau

Grossrat
Bauplaner Architektur HF/SWB
Telefon: 079 347 89 57