30. Juni 2026 von Thomas Baumann, Grüne, Suhr (Sprecher), Andre Rotzetter, Mitte, Buchs, Dr. Leandra Kern Knecht, GLP, Windisch, Therese Dietiker, EVP, Aarau, Martin Brügger, SP, Brugg, Dr. Johannes Jenny, FDP, Baden

Die Hitzewelle vom Juni 2026 hat es deutlich aufgezeigt: Hitze während des Tages ist besser bewältigbar als Nachttemperaturen von über 20°C. Dafür sind vor allem Materialien wie Asphalt und Beton verantwortlich die sich im Verlaufe des Tages erhitzen, die Wärme speichern und in der Nacht an die Umgebung abgeben und so die Nachtabkühlung verhindern. Sogenannte Tropennächte in Serie haben
auf Volksgesundheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und das Zusammenleben stark negative Auswirkungen.

Bäume, Grünstandorte und unversiegelte Flächen tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Umgebung nicht so stark mit Wärme auflädt und so die Nachtauskühlung wirksamer bleibt.

In nächster Nähe des Grossratsgebäudes wurde in den vergangenen Monaten die K 108 saniert. Beispielhaft für den Strassenbau ist dabei beim sog. „Turbinenkreisel“ wiederum ein ausgeprägter Hitzehotspot gebaut worden. Obwohl angrenzend genügend Raum vorhanden ist, wurden keine Baumstandorte und Grünflächen ausgeschieden. Sämtliche Flächen blieben versiegelt.

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