25. August 2026, Fraktion der Grünen (Sprecherin Dr. Mirjam Kosch, Aarau)

Diesen Sommer haben es alle gesehen und gespürt: Der Klimawandel ist im Aargau angekommen. Der Sommer 2026 war ausserordentlich heiss und ist noch immer ausserordentlich trocken. Der Kanton hat sich teilweise auf solche Situationen vorbereitet – mit dem Klimakompass und diversen Fachplanungen. Und doch hat dieser Sommer gezeigt, dass der Aargau noch nicht überall gut angepasst ist: In Klassenzimmern, Pflegeheimen und Spitälern wurde es für viele unerträglich heiss. Seit Wochen gilt die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe mit absolutem Feuerverbot, aus mehreren Bächen darf kein Wasser mehr entnommen werden und das Kernkraftwerk Beznau musste wegen zu warmer Aare vom Netz. Hinzu kommen die Schäden, die bleiben: an Wäldern, an Gewässern und an Ökosystemen, die sich von einem solchen Sommer über Jahre nicht erholen.

Deshalb stellt sich jetzt die Frage: Welche Lehren zieht der Kanton Aargau aus dem Hitzesommer 2026? Wo besteht kurz- und mittelfristig Handlungsbedarf, damit wir auf längere Hitze und Trockenheit besser vorbereitet sind? Denn klar ist: Sommer wie dieser werden häufiger und noch intensiver.

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